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Gartenleuchten als Aussenleuchten

Blendfreies Licht im Außenbereich

 
Aussenleuchten für den Garten und den Wegbereich in Außenanlagen bezeichnet man auch als Gartenleuchten. Diese Modelle gibt es beispielsweise mit einer fester Verankerung im Boden, die ein Einbetonieren notwendig macht oder mit eigenem einfachen Erdspießen. Bei der Planung einer kompletten Gartenbeleuchtung mit diesen so genannten Gartenleuchten ist die sichere Zuführung von Strom meist die umfangreichste Aufgabe, da sich die Wahl des Montageplatzes relativ einfach gestaltet. Erhältlich ist auch dieser Leuchtentyp in unterschiedlichen Größen und Leuchtstärken. Viele Modelle sind mit integrierter Steckdose erhältlich, was praktischerweise das Verlegen zusätzlicher Leitungen unnötig macht. Standleuchten und freistehende Aussenleuchten werden umgangssprachlich oft auch als Gartenleuchten bezeichnet.
 
 

Lichtstrom kurz erklärt 

Für das alltägliche moderne Leben ist künstliches Licht unabdingbar. Und somit beeinflusst dieser enorm wichtige Bestandteil des Lebens aufgrund der Lichtreize nicht nur das psychische, sondern auch das physische Wohlbefinden der Menschheit. Eine tageslichthelle Beleuchtung aktiviert den Körper bereits am frühen Morgen und steigert zudem seine Leistungsfähigkeit. Weiterhin verschafft eine warme Beleuchtung in Wohnräumen eine gemütliche und angenehme Atmosphäre – so kann sich der menschliche Körper unter anderem optimal entspannen und erholen. In den öffentlichen Bereichen dienen jeweils angepasste Beleuchtungen dazu, sich zum Beispiel an Orten oder Stellen gut zurechtzufinden, Unfälle zu vermeiden, sich gewissermaßen „sicher“ zu fühlen oder Fußgängern ausreichend Sichtbarkeit zu gewährleisten.

Was ist „Licht“ eigentlich?

In der Physik wird „Licht“ als elektromagnetische Strahlung definiert, die aus unterschiedlichen Wellenlängen besteht. Der für Menschen sichtbare Bereich liegt zwischen 380 nm und 780 nm. Dabei schließt sich im oberen Teilbereich des merklichen Spektrums der Infrarotbereich, im unteren Bereich die Röntgenstrahlung, die ultraviolette Strahlung sowie die Gammastrahlung an. Der Energiegehalt, welcher eine gewisse Gefährdung für die Menschen darstellt, nimmt dabei vom Infrarotbereich hin zur ultravioletten Strahlung zu. Damit für jeden Anwendungsbereich die passende, optimal hellleuchtende Lampe ausgesucht werden kann, sind zahlreiche verschiedene Varianten von Leuchtmittel zu finden. Bislang war beim Kauf von Leuchtmitteln grundsätzlich die auf der Verpackung vermerkte Wattanzahl entscheidend. Diese weist jedoch lediglich darauf hin, welche Energiemenge die Lampe verbraucht – jedoch nicht direkt über die Helligkeit. Da heute die traditionelle Glühlampe immer mehr vom Markt verschwindet und Leuchtmittel wie LEDs oder Energiesparlampen sich ständig mehr verbreiten – diese verbrauchen für die gleiche Lichtmenge, also für denselben Lichtstrom (Leistung der Lichtquelle) viel weniger Strom – erweist sich die Wattanzahl als Vergleichsgröße relativ unpraktisch. Daher ist es sinnvoller, auf der Verpackung eine Angabe über die Helligkeit der Lampe und nicht über deren Leistungsaufnahme anzugeben: Lumen.

Was ist Lichtstrom genau? Und Lumen?

Als Lichtstrom wird der Strahlungsfluss, den eine Lichtquelle ausstrahlt, bezeichnet. Lumen stellt dazu die Größe dar, in welche der Lichtstrom gemessen wird. Das heißt konkret, dass die Einheit „Lumen“ angibt, wie hell ein Leuchtkörper ist. Dabei wird grundlegend die Lichtleistung der Lampe gemessen, welche nicht von der Ausstrahlungsrichtung abhängt. Berücksichtigt wird hier allerdings die Augenempfindlichkeit eines Menschen. Lichtstrom kann nicht ausgemessen werden, er wird über Messwerte der Ausbreitungsgeometrie und der Lichtstärke berechnet. Die Helligkeit einer LED-Lampe lässt sich dabei jedoch nicht so ohne weiteres über die Leistung in Watt bestimmen, da die Diode sogar bei geringer Leistung recht hell leuchtet. Hier eignet sich die Nennung mit Lumen viel besser. Noch genauere Erkenntnisse über die Effektivität eines Leuchtkörpers können mit der Einheit Lumen per Watt getroffen werden.

Was bedeutet „Lux“?

Häufig trifft man auch auf die Kennzeichnung „Lux“ wenn es um Lichtstrom bei LED-Lampen geht. Beim Herstellerhinweis über den Lichtstrom des LED-Leuchtmittels ist dabei die beleuchtete Fläche sehr wichtig. Viele Hersteller beziehen sich bei der Angabe auf den Abstand von etwa 0,5 Meter. Allerdings ist dieser Wert kaum aussagekräftig, da ein solcher Abstand im alltäglichen Leben – außer bei der Beleuchtung einer Vitrine – kaum vorkommt. Daher sollte hier eher auf die Angabe von Lumen ausgewichen werden, da so sichergestellt wird, dass der Abstand keinerlei Rolle spielt. Ein Vergleich: Eine herkömmliche Glühlampe mit 100 Watt weist einen mittleren Wert von 15 Lumen per Watt auf, eine Energiesparlampe dagegen bereits 60 Lumen per Watt. So lässt sich also leicht erkennen, dass normale Glühlampen relativ schlechte Lichtquellen darstellen. Denn trotz der hohen Wattanzahl wird grundsätzlich sehr viel Energie davon in Form von Wärme verschwendet.  
   
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